Flusskrebse in Thüringen - Unterstützt den Edelkrebs

Den Edelkrebs erkennt man an seinen starken breiten Scheren, seinem gekrönten Kopfbruststück sowie den getrennten Postorbitalleisten hinter den Augen. Er besitzt einen harten, nicht verformbaren bräunlichen Panzer, der auch bläulich bis hellgrau gefärbt sein kann. Augenstiele, Bauchseite, Scherengelenkshaut und Scherenunterseiten sind kräftig rot gefärbt. Der Edelkrebs macht einen recht kompakten Eindruck und die Männchen erreichen ohne Scheren eine Länge von bis zu 20 cm. Als Allesfresser gehört er zur "Gesundheitspolizei" und ist ein wichtiger Bestandteil der Ökologie regionaler Fließgewässer. Sichtungen und Funde häufen sich und daher danken wir allen fleißigen Informationsgebern. Wer mehr über die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale zwischen Edelkrebs und invasiven Krebsarten erfahren möchte, kann uns gerne kontaktieren und/oder besuchen. Wir helfen gerne weiter!

Unter dem folgenden Link könnt Ihr eure Entdeckungen auch online eintragen und so zu einem effektiven Artenschutz beitragen:

http://www.flusskrebse-thueringen.de/index.php?id=97

 

Nussjagd in Thüringen

Die Schlaumaus Franziska Hermsdorf ist der Haselmaus in Thüringen auf der Spur. Letzte Belege führten Sie sogar bis vor die Tore des Hauses der Natur. Hilf Ihr dabei die Verbreitung des gefährdeten nachtaktiven Nagetieres anhand von Fraßspuren zu ermitteln. Wissenswertes zur Jagdanleitung findet Ihr Hier.

Meldet entdeckte Hinweise einfach im Haus der Natur oder wendet Euch direkt an das Naturkundemuseum Mauritianum in Altenburg. 

Adresse:

Naturkundemuseum Mauritianum
An die Schlaumaus
Parkstraße 1a, 04600 Altenburg

Telefon: 034491-559227
E-Mail: Schlaumaus@NABU-Thueringen.de

 Wir danken Euch für tatkräftige Unterstützung. 

PS: Die Haselmaus ist Wildtier des Jahres 2017! (mehr Infos gibt es beim NABU)

Schule und Museum - Eine Bildungspartnerschaft der Umwelt- und Europaschule Steinheid und dem Haus der Natur

Auf 800 m ü. NHN wächst sogar ein Ginkgo-Baum als Zeichen der Freundschaft und Umweltbildung.

Am Donnerstag, 28.05.2014, wurde 13.00 Uhr zusammengeführt was zusammengehört - die Umwelt- und Europaschule Steinheid und das Haus der Natur Goldisthal vereinbarten eine Kooperation der beiden Institutionen für die kommenden drei Jahre. Im feierlichen Rahmen wurde bei einem Glas Sekt der Vertrag durch Schulleiter Herrn Gunter Wild und dem Museumsleiter Herrn Michael Rahnfeld sowie der Koordinatorin Frau Petra Kubiak unterzeichnet. Sowohl das Haus der Natur Goldisthal, als auch die Umwelt- und Europaschule Steinheid haben sich der Vermittlung von Wissen, lebensweltlicher Orientierung und kultureller Bildung verpflichtet. Museen und Schulen ergänzen sich auf ideale Weise, denn die unmittelbare Begegnung mit dem authentischen Ort, den originalen Zeugnissen und den vielfältigen Medien fördert die kulturelle Kompetenz und bereichert und ergänzt die schulische Unterrichtsgestaltung idealerweise. Deshalb kam auf Initiative von Herrn Rahnfeld und dem Schulleiter Herrn Wild diese Bildungspartnerschaft zustande, welche zunächst für eine befristete Laufzeit geschlossen wurde und nach beiderseitigem Interesse natürlich gerne verlängert wird. Ziele sind, die Schülerinnen und Schüler an Kultur und Natur im Museum heranzuführen und die spezifischen Themenschwerpunkte nach einer Phase der Praxiserprobung ins Schulprogramm und die interne Curricula der entsprechenden Unterrichtsfächer aufzunehmen. Die Schule widmet sich ab dem Schuljahr 2015/16 folgenden inhaltlichen Themenschwerpunkten im Haus der Natur: (Klasse 1: Lebenswelt Wald, Wasser und deren Bewohner; Klasse 2 Vogelwelten, Klasse 3: Wiese und Klasse 4: Wald). Themenschwerpunkt dieser Bildungspartnerschaft ist für das laufende Schuljahr eine geplante Ausstellung zum Thema „Der Wolf ist wieder da – Ängste und Träume in Bezug auf einen altbekannten Jäger“. Die Ergebnisse werden dann im Haus der Natur ab August für drei Monate zu sehen sein. Im Gegenzug unterstützen wir die Umwelt- und Europaschule Steinheid bei der Neugestaltung des Schulwaldes.  

Wer einen Blick in die weiteren Inhalte diese Bildungspartnerschaft werfen möchte, der erfährt hier mehr: Kooperationsvertrag

 

Der Sammeldrache ist da!

Ihr habt leere Druckerpatronen und alte Handys? Bringt diese nicht einfach in den Restmüll, sondern ins Haus der Natur. Wir sorgen dafür, dass durch die Verwertung nicht nur unsere Umwelt profitiert, sondern auch die Kinder der Grundschule Steinheid. Für jede volle Box gibt es grüne Umweltpunkte, die in Lehrmaterialien umgetauscht werden können.

Macht mit!

 

Edding-Rücknahmebox für leere Stifte

Unser Sammeldrache hat Gesellschaft bekommen - im Haus der Natur findet sich jetzt auch eine Rücknahmebox der Firma Edding für leere Stifte - diese werden dann zurückgesendet und fachgerecht entsorgt. Wer leere Eddings, Marker und andere Stifte zu Hause hat, kann diese gerne bei uns im Haus abgeben. Natürlich müssen diese nicht ausschließlich von der Firma Edding sein. Unsere Umwelt dankt es dir!